Hybrides Arbeiten? Das steckt hinter der neuen Arbeitsweise

„Hybrid“ ist im Zuge der Coronavirus-Pandemie in aller Munde. Denn zweifelsohne hat sich das Arbeitsleben von Grund auf gewandelt. In diesem Blog Post geben wir Antworten auf vier häufige Fragen zu hybridem Arbeiten und hybriden Teams.

Eine Umfrage von Philips Speech unter Kundinnen und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat im Frühsommer 2020 gezeigt, dass sich Home-Office auch nach der Corona-Pandemie halten wird.

Allerdings ist die Frage nicht, entweder Home-Office oder Büro, sondern sowohl als auch. Und genau hier kommt hybrides Arbeiten ins Spiel.

Frage 1: Was ist hybrides Arbeiten?

Hybrides Arbeiten bezeichnet das Nebeneinander von Arbeiten im Büro und im Home-Office. Das bedeutet, dass man Tag für Tag mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitet, die nicht am selben Ort sind wie man selbst. Deswegen kommen auch hier neben der persönlichen Kommunikation vermehrt digitale Kanäle zum Einsatz. Hybride Teams haben daher vieles mit virtuellen Teams gemeinsam. Diese definieren sich dadurch, dass die Teammitglieder örtlich und zeitlich zur Gänze voneinander getrennt sind und daher auf digitale Kommunikationskanäle angewiesen sind.  

Frage 2: Was sind die Herausforderungen von hybridem Arbeiten?

Viele Herausforderungen von hybrid arbeitenden Teams lassen sich von gängigen Problemen der virtuellen Teams ableiten. Die Kommunikation über digitale Kanäle ist herausfordernd. Die Produktivität kann leiden, weil mehr Zeit für Koordination und Abstimmung verwendet werden muss.

Doch was macht hybrides Arbeiten besonders? Die Herausforderung liegt darin, ein motiviertes und produktives Teamgefüge zu erhalten. Denn das Nebenher von Büro und Home-Office kann dazu führen, dass einzelne Mitarbeiter in ihrer Leistung zurückfallen, zum Beispiel weil sie sich ausgeschlossen fühlen. Einzelkämpfertum kann sich durchsetzen, weil der tägliche Austausch mit dem Team fehlt. Besonders Führungskräfte sind beim hybriden Arbeiten gefordert.

Frage 3: Was muss man als Führungskraft bei hybridem Arbeiten beachten?

In unserem Webinar zum Thema „So führt man hybride Teams erfolgreich“ hat Personal-Coach Dr. Ina Fliegen wichtige Tipps gegeben. Führungskräfte hybrider Teams müssen auf das gesamte Team und die Bedürfnisse jedes Einzelnen achten. Das Menschliche darf dabei nicht außen vor bleiben.

Transparente Prozesse und Regeln sind unumgänglich, weil sie helfen, das hybride Miteinander zu strukturieren. Man sollte nicht den Fehler machen, Büro-Abläufe 1:1 beizubehalten, weil eben nie alle Teammitglieder anwesend sind. Nicht zuletzt ist die Führungskraft selbst Vorbild. Hier geht’s zum frei verfügbaren On Demand Webinar.

„Auf das Team und jeden Einzelnen schauen: Führungskräfte müssen individuell genau hinsehen, welche Bedürfnisse es gibt“

Dr. Ina Fliegen, Personal-Coach

Frage 4: Welche Technologie unterstützt hybrides Arbeiten?

Technologie wie zum Beispiel die smarte Sprache-zu-Text-Lösung Philips SpeechLive hilft hybriden Teams dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Kunden, das Miteinander und jeden/jede selbst.

Hybride Teams müssen sich genauer und regelmäßiger abstimmen. Führungskräfte können Tasks transparent delegieren und managen. Für jedes Teammitglied sind die Informationen egal, von wo man arbeitet, am selben Ort verfügbar. Statt manuellem Herumschieben von Aufgaben oder mühsamen Abstimmungen per Mail, können Prozesse automatisiert werden. Das Ergebnis: Weniger Fehler und mehr Geschwindigkeit.

Und: Indem man den Aufwand für Dokumentation und Administration verringert, bleibt mehr Fokus für die eigentlichen Aufgaben. Das fördert Motivation und Produktivität – egal ob im Büro oder im Home-Office.

Arbeiten Sie auch „hybrid“? Mit welchen Herausforderungen sind Sie konfrontiert? Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Katharina Lehner
Katharina Lehner

Philips Speech Marketing Manager für Österreich, Schweiz und Skandinavien.

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