So verbessert Software as a Service die IT-Sicherheit

Im zweiten Teil unserer Serie zum Thema Software as a Service beschäftigen wir uns mit dem Thema IT-Sicherheit. Denn gerade in Zeiten wie diesen ist die Gefahr durch Cyberkriminalität omnipräsent. Zu glauben, das eigene Unternehmen wird nicht betroffen sein, ist ein Trugschluss.

In der Bitkom Studie von 2019 gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie von Cyberkriminalität betroffen waren. Der Schaden allein in Deutschland: 100 Milliarden Euro. Zweifelsohne kosten die mit einem Angriff einhergehenden Rechtsstreitigkeiten, die Gefahr für Patente und die Imageschäden eine Menge Geld. Kurzum: IT-Kriminalität ist eine ständige Bedrohung.

Intensiver, komplexer, häufiger

Besonders Ransomware (Erpressungssoftware) macht Betroffenen seit 2017 zu schaffen. Webbasierte Schadsoftware ist in Zeiten von Home-Office ebenfalls ein Thema. Dazu kommen Phishing-Angriffe, bei denen zum Beispiel unter Vorspiegelung einer falschen Identität (Social Engineering) versucht wird, an sensible Daten oder Zugangsdaten zu kommen.

Laut IT-Sicherheitsexpertin Christine Deger von Changeboxx werden die Angriffe häufiger, intensiver und komplexer. Bei den Tätern handelt es sich vermehrt um Insider, zum Beispiel ehemalige, unzufriedene Mitarbeiter, die der Firma schaden wollen.

Software as a Service kann die IT-Sicherheit von Unternehmen verbessern.

Immer auf dem aktuellen Stand

Wie schaffen es Cyberkriminelle überhaupt in ein Unternehmen einzudringen? Unwissenheit oder Fahrlässigkeit der Mitarbeiter sind eine Gefahrenquelle, zum Beispiel ein zu laxer Umgang mit Passwörtern. Doch auch veraltete Software ist ein großes Sicherheitsrisiko.

Windows 7 Installationen sollten so schnell wie möglich upgedatet werden. Diese sind eine Sicherheitslücke.

Christine Deger, IT-Sicherheitsexpertin

IT-Sicherheitsexpertin Christine Deger warnt besonders vor Windows 7. Microsoft hat den Support für Windows 7 mit Jahresbeginn 2020 eingestellt, das heißt es gibt weder Software-Updates noch technische Unterstützung. Hersteller von Hardware und Software unterstützen mit ihren Lösungen Windows 7 daher oft auch nicht mehr und stellen weder Patches noch Sicherheitsupdates zur Verfügung. Ein klassisches Einfallstor für Cyberkriminelle also.

Software as a Service ist immer auf dem aktuellen Stand und „altert“ nicht. Alle nötigen Sicherheitsupdates werden regelmäßig und automatisch ausgespielt.

Cloud oder nicht Cloud – das ist die entscheidende Frage

Per se lässt sich nicht sagen, ob die Cloud oder lokal installierte Lösungen aus technologischer Sicht sicherer sind. IT-Sicherheitsexperten wie Christine Deger weisen jedoch darauf hin, dass vor allem klein- und mittelständige Unternehmen häufig nicht die Personalressourcen für eine umfassende IT-Sicherheit besitzen. Kleinere IT-Abteilungen sind „Allrounder“, die oft nicht die Zeit haben, das nötige, spezialisierte Know-how abzudecken und auf dem Letztstand zu sein.

Bei Software as a Service kümmern sich die Software-Anbieter um die Sicherheit der jeweiligen Lösung. Unternehmen konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenzen.

Nicht auf Kosten der Sicherheit sparen

Softwarelizenzen, die einmalig gekauft und installiert werden, sind aktuell, wenn sie gekauft werden. Doch dies bleibt nicht so. Auch wenn sich einmalige Lizenzen im Vergleich zu monatlichen Software-Abokosten „günstiger“ anhören, sollte man aufpassen. Denn nötige Updates sind sehr häufig nicht im Preis inkludiert. Sie können auch nicht automatisch ausgespielt werden, was bedeutet, dass das Updateprozedere mit Aufwand und damit ebenfalls (Personal)-Kosten verbunden ist.

Software as a Service inkludiert alle Sicherheits-Updates und Kosten, das heißt kein Unternehmen muss die Sicherheit vernachlässigen.

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Software as a Service Serie

In dieser Serie beleuchten wir das Thema Software as a Service von möglichst vielen Blickwinkeln und wollen dabei speziell die Frage beantworten, wie Unternehmen in diesen besonderen Zeiten davon profitieren können.

Die weiteren Teile der Serie:
1. Warum gerade jetzt die Zeit für Software as a Service ist
3. Software as a Service als Katalysator der digitalen Transformation
4. Software as a Service? It’s all about the money


Katharina Lehner
Katharina Lehner

Philips Speech Marketing Manager für Österreich, Schweiz und Skandinavien.

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