LegalTech trotz Pandemie – So hilft Sprachtechnologie bei der Digitalisierung

Die letzten Monate haben uns unter anderem verdeutlicht, wie wichtig Technologie in unserem Arbeitsleben ist. Sie hält Unternehmen und Kanzleien am Laufen und ermöglicht trotz Krise große Schritte in Richtung mehr Digitalisierung.  

“Business as usal” ist keine geeignete Antwort auf die Wirtschaftskrise, die sich im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie verbreitet hat und uns auch im neuen Jahr begleitet. 

Digitale Sprachtechnologie ist für Kanzleien und Rechtsabteilungen ein wichtiger Schritt, um diese herausfordernden Zeiten zu meistern. Doch wie kann diese konkret in Zeiten der Krise unterstützen?

Arbeiten von überall mit Sprachtechnologie 

Während früher in der Rechtsbranche das Arbeiten im Homeoffice nicht die Norm war, kam die Umstellung bedingt durch Lockdown und soziale Distanzierung sehr plötzlich. Abläufe, die über Jahre am Bürostandort eingespielt waren, mussten quasi über Nacht auch aus dem Homeoffice funktionieren, und zwar sowohl von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten als auch von ihrem Assistenzpersonal. Schnell hat sich gezeigt, dass speziell die Verwendung von cloudbasierten Workflow-Lösungen diesen neuen Herausforderungen gerecht wird. Schließlich erwarten sich Mandantinnen und Mandanten eine schnelle Bearbeitung ihrer Anliegen. 

Traditionelle Betriebskosten überdenken 

Klarerweise ist eine Krise auch immer Anlass, die Kosten und Ausgaben kritisch unter die Lupe zu nehmen. Zum Beispiel fragen sich Kanzleien, ob ein Bürostandort wie vor der Pandemie überhaupt noch zeitgemäß ist. Denn neben den bekannten Silicon-Valley-Unternehmen, die bereits am Beginn der Pandemie “Homeoffice only” ausriefen, kündigen auch große Rechtsanwaltskanzleien an, große Bürostandorte zu schließen.  

Klar ist, egal ob “Homeoffice only” oder eine Hybridlösung von Homeoffice, Büro und Work from Anywhere – desktopgebundene Softwarelösungen sind keine geeigneten Werkzeuge für diese neue digitalisierte Arbeitswelt. Und: der Umstieg auf Abolösungen – Software as a Service – reduziert hohe Investitionskosten in einmal gekaufte Software und macht die Nutzung flexibel. Mehr dazu gibt es in diesem Blog Beitrag >

Burnout vermeiden  

Schon vor der Krise war die Rechtsbranche fordernd. Der Druck, die abrechenbaren Stunden zu maximieren sowie den Klienten und Klientinnen einen exzellenten Service zu bieten, hat dazu geführt, dass viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ins Burnout schlitterten. Für viele Menschen, darunter Eltern mit betreuungspflichtigen Kindern, ist die Belastung in den letzten Monaten sogar gestiegen. Umso wichtiger ist es, die Zeit perfekt zu managen und das Meiste aus den Stunden herauszuholen. Dies gelingt mit Zeitmanagementstrategien aber auch mit dem Einsatz von Technologie.  

Sprachtechnologie hilft dabei, Zeit zu sparen, schließlich ist es bis zu sieben Mal schneller, Dokumente mit der Sprache zu erstellen, als mit der Tastatur. Und: cloudbasierte Workflowlösungen erleichtern und automatisieren die Kollaboration untereinander, sodass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. In diesem gratis Tipp Sheet haben wir noch weitere Tipps gegen Burnout zusammengestellt >

Wie unterstützt Sprachtechnologie Sie in Ihrem Arbeitsalltag? Wir freuen uns über Ihren Kommentar! 

Katharina Lehner
Katharina Lehner

Marketing Managerin bei Philips Speech, dem globalen Marktführer für professionelle Sprache-zu-Text Lösungen aus Wien. Verantwortlich für den DACH-Raum, Skandinavien, Osteuropa sowie den Mittleren Osten und Nordafrika.

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