Kalte Füße? So machen Sie Diktieren und Spracherkennung zur Routine

Die Aufnahme startet und Sie fühlen sich sprachlos? Im dritten Teil unserer Mini-Serie “Anleitung zum Diktieren” lesen Sie einige nützliche Tipps, wie Sie das Lampenfieber überwinden. 

 
Viele nehmen an, dass zu diktieren genauso ist, wie tagein tagaus normal zu sprechen. Der Übergang vom Sprechen zum Diktieren/ zur Spracherkennung kann jedoch schwieriger sein, als man denkt. Diktierneulinge sind oft nervös und fühlen sich unwohl, wenn sie zum ersten Mal ein Diktat aufnehmen oder Spracherkennung verwenden wollen. Manche fühlen sich unter Druck gesetzt, einen perfekten Satz oder eine perfekte Passage aufzunehmen. Gelingt dies nicht auf Anhieb, was völlig normal ist, wirkt sich das negativ auf ihr Selbstvertrauen aus.  

Wir nennen dies in diesem Zusammenhang „Lampenfieber“ oder kalte Füße bekommen: Nervosität, Unwohlsein oder Angst, in ein Mikrofon zu sprechen und sich selbst sprechen zu hören. Da Lampenfieber bei Diktieranfängern sehr häufig vorkommt, ist das kein Grund zur Sorge. Mit ein wenig Übung und der richtigen Herangehensweise können Sie diese Angst im Handumdrehen überwinden.  

Privatsphäre, Übung und Geduld – dies sind 3 Richtlinien, die Sie befolgen können, um das Gefühl der Aufregung und des Unwohlseins beim Diktieren zu überwinden und Ihr Selbstvertrauen zu stärken, während Sie lernen, wie Sie Diktate in Ihre tägliche Routine integrieren können.  

  • Privatsphäre: Wenn Sie sich mit dem Diktieren vertraut machen, ist es am besten, wenn Sie die ersten Diktate bzw. erste Spracherkennungsversuche machen, ohne dass sich jemand anderes im Raum befindet. In vielen Fällen ist das in Homeoffice-Zeiten ja ohnehin oft der Fall, weswegen Diktieren und Spracherkennung auch immer beliebter werden. So haben Sie Zeit, sich an den Klang Ihrer eigenen Stimme zu gewöhnen, sich zu konzentrieren und Ablenkungen zu vermeiden. Wir wissen, dass es nicht das Natürlichste ist, dem Klang der eigenen Stimme zu lauschen, daher ist das Ziel hier, sich daran zu gewöhnen und eventuelle Unsicherheiten zu überwinden.  
  • Übung: Es besteht kein Zweifel, dass Diktieren etwas anderes ist als einfach nur zu sprechen. Das Üben kann dem Diktieranfänger helfen, die richtige Einstellung und Sprechgewohnheiten zu entwickeln. So wird Diktieren und Spracherkennung zu einer ganz natürlichen Sache, über die man irgendwann gar nicht mehr nachdenken muss. Die Zeit, die Sie für das Üben aufwenden müssen, ist marginal im Vergleich zu der Zeit, die Sie auf dem Weg dorthin sparen, da Sie mit dieser Routine viel schneller arbeiten können.  
  • Geduld: Das Wichtigste, woran Sie denken sollten, wenn Sie mit dem Diktieren oder der Spracherkennung beginnen, ist, Geduld mit sich selbst zu haben. Auch wenn die Erkennungsgenauigkeit der Spracherkennung von Beginn an sehr hoch ist, empfehlen wir kompletten Diktierneuligen trotzdem, sich ein bis zwei Wochen Zeit zu nehmen, um sich mit den Techniken und der Arbeitsweise vertraut zu machen. Sie können dann bis zu 7x schneller sprechen als tippen.  

Anleitung zum Diktieren – Die Mini-Serie

Wir hoffen, dass Sie diese Richtlinien hilfreich fanden, um eventuelle Vorbehalte zu überwinden, die Sie davon abhalten, mit dem Diktieren zu beginnen. Falls Sie sie verpasst haben, lesen Sie die anderen Blogs dieser Mini-Serie, die die Vorteile des Diktierens hervorheben und noch mehr Tipps geben, die Ihnen helfen, ein Diktierprofi zu werden.  
Teil 1: Anleitung zum Diktieren – Start einer Serie
Teil 2: Mit diesen 4 Tipps werden Sie zum Diktierprofi


Katharina Lehner
Katharina Lehner

Head of Marketing bei Philips Speech, dem globalen Marktführer für professionelle Sprache-zu-Text Lösungen aus Wien. Verantwortlich für den DACH-Raum, Skandinavien, Osteuropa sowie den Mittleren Osten und Nordafrika.

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