Das sind die 9 häufigsten Fehler bei Diktieren und Spracherkennung

Diktieren klingt einfach, doch immer wieder macht man sich mit vermeidbaren Fehlern selbst das Leben schwer. Aus unserer Erfahrung gibt es 9 häufige Fehler bei Diktieren und Spracherkennung und wir zeigen in diesem Blog-Post, wie man sie vermeiden kann.  

  1. Man glaubt, nur weil man sprechen kann, kann man automatisch auch diktieren 

Einer der häufigsten Fehler beim Diktieren und bei Spracherkennung ist, dass man mit der falschen Einstellung an die Sache herangeht. Es ist bei kompletten Diktier-Neulingen sehr unwahrscheinlich, dass das Ergebnis gleich beim ersten Versuch perfekt ist. Das liegt aber weniger an der Technologie – branchenführende Spracherkennungslösungen zum Beispiel schaffen von Beginn an eine Genauigkeit von 99 Prozent – sondern daran, dass Menschen nicht gewohnt sind in Schriftsprache zu sprechen. Daher heißt es: Üben, üben, üben! 

  1. Man verwendet keine professionellen Eingabegeräte 

Gerade bei der Spracherkennung ist dies ein Hauptgrund, warum die Erkennung nicht zufriedenstellend funktioniert. Professionelle Diktiergeräte sind von der Mikrofonanordnung her speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt worden. Das branchenführende SpeechMike Premium Air besitzt ein so genanntes entkoppeltes Mikrofon, mit dem Aufnahmen ohne Störgeräusche möglich sind. Viele Leute diktieren einfach mit dem Smartphone. Das ist für kurze Texte sicherlich machbar, stößt aber schnell an Grenzen. Der Akku ist dafür nicht ausgerichtet, ein Anruf unterbricht die Aufnahme und ergonomisch ist es ebenfalls suboptimal. 

  1. Man achtet nicht auf Hintergrundgeräusche 

Auch wenn man ein Profi-Gerät in der Hand hält, sollte man trotzdem darauf achten Hintergrundgeräusche zu vermeiden. Neben offensichtlichen Dingen wie Gesprächen, Radio, TV etc. stören aber auch Dinge wie Kaugummikauen oder mit dem Papier rascheln. Sorgt man für Ruhe, dann freut sich die Spracherkennung aber auch eine Person, die transkribieren muss. 

  1. Man verwendet keine Kommandos 

Sprachkommandos sind ein wichtiges Instrument, um für Struktur im Text zu sorgen, zum Beispiel “Punkt”, “neuer Absatz”, “Komma” oder dergleichen. Allerdings lassen sich auch mit Sprache Formatierungen im Text vornehmen, zum Beispiel Zwischenüberschriften fett schreiben. Kommandos zu verwenden, spart also enorm Zeit, egal ob man den Text mit Spracherkennung erkennen lässt und dann selbst korrigiert oder ob eine andere Person die Aufnahme abtippt.  

  1. Man macht sich keine Gedanken, was nachher mit dem Text passiert 

Sehr viele Menschen kennen Sprache-zu-Text-Technologie bereits aus ihrem persönlichen Alltag. Will man z.B. Siri auch im Job verwenden, dann tut sich schnell das Problem auf, was man mit der fertigen Aufnahme tut. Sich selbst den Text per Mail schicken? Manuell in ein Word Dok hineinkopieren oder in ein CRM-System? Professionelle Lösungen wie Philips SpeechLive bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Text effizient weiterzuverarbeiten. Außerdem ist SpeechLive im Gegensatz zu anderen Lösungen DSGVO-konform.  

  1. Man greift zu einer Input-only Lösung, die einem von seinem Team trennt 

Dieser Kardinalfehler ist mit dem vorigen Punkt verbunden. Einige Apps bieten rein Spracherkennung an, also Text aufnehmen und umwandeln. Aber was passiert dann? Gerade im beruflichen Alltag sind die allermeisten Menschen Teil eines Teams, das über digitale Kanäle zusammenarbeiten soll. Man sollte beim Diktieren darauf achten eine Lösung einzusetzen, mit der man nahtlos zusammenarbeiten kann. Sonst verliert man die Zeit, die man durch die Spracherkennung gewonnen hat, gleich wieder. 

  1. Man gestikuliert  

Auf einer Bühne kommen Gestik und Mimik gut an, beim Diktieren ist das allerdings unpraktisch. Gestikuliert man stark herum, dann ändert sich andauernd der Abstand zwischen Mikrofon und Mund und das beeinträchtigt die Aufnahmequalität. Für all jene, die zum Sprechen ihre Hände brauchen, gibt es das professionelle Diktierheadset Philips SpeechOne. 

  1. Man redet im Dialekt oder mit starkem Akzent 

Dialekte sind sympathisch und machen unsere Sprache bunt und lebendig. Auch Akzente sind in der immer internationaleren Arbeitswelt alltäglich und in vielen Unternehmen sogar gewünscht. Doch gerade die Spracherkennung gelangt dabei an ihre Grenzen, daher bitte so gut es geht Hochdeutsch sprechen. 

  1. Man gibt zu schnell auf 

Ein großer Fehler, den wir immer wieder sehen ist, dass speziell Diktierneulinge dem ganzen Thema keine wirkliche Chance geben. Will man aus Diktieren und Spracherkennung das Meiste rausholen, ändern sich Arbeitsprozesse und Herangehensweisen grundlegend und das braucht einfach Geduld. Wer ein bisschen tiefer in die Materie einsteigen will, liest am besten unsere Serie Anleitung zum Diktieren – Start einer neuen Serie.

Wie waren ihre ersten Diktierversuche? Wir freuen uns über Ihren Kommentar! 


Katharina Lehner
Katharina Lehner

Head of Marketing bei Philips Speech, dem globalen Marktführer für professionelle Sprache-zu-Text Lösungen aus Wien. Verantwortlich für den DACH-Raum, Skandinavien, Osteuropa sowie den Mittleren Osten und Afrika.

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