Millennial Burnout- wie kann Sprachtechnologie dagegen helfen?

Millennials, eine Generation die zwischen 1980 und 1995 geboren ist, gelten als besser ausgebildet, vielfältiger, technikaffiner und damit produktiver als ihre Vorgängergeneration. Gleichzeitig sind sie aber auch die erste Generation in der Geschichte, die weniger Jobsicherheit genießt, weniger Ersparnisse hat und verhaltener in die Zukunft blickt als die vorherigen Generationen. Finanzielle und berufliche Unsicherheit gepaart mit Informationsflut sind einige der vielen Faktoren, die zu erhöhtem Stress, Erschöpfung und langfristig zu Burnout führen, wenn diese nicht rechtzeitig erkannt werden.

Burnout ist kein neues Phänomen, sondern wird bereits seit einigen Jahrzehnten erforscht. Allerdings meist im Zusammenhang mit extrem anspruchsvollen Berufen und allgemein stressigen Umgebungen, wie dem Gesundheitswesen oder der Rechtsbranche. Im Jahr 2019 wurde es von der Weltgesundheitsorganisation als „berufsbedingtes Phänomen“ und nicht als medizinische Erkrankung eingestuft – ein Syndrom, das durch chronischen Arbeitsstress verursacht wird, „der nicht erfolgreich bewältigt wurde“.

Das bedeutet, dass Burnout auf organisatorischer Ebene behandelt werden muss, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu gewährleisten und extreme Fluktuation zu vermeiden.

Warum ist diese Generation also so stark betroffen?

Schätzungen zufolge werden Millennials bis zum Jahr 2025 weltweit 75 % aller Arbeitskräfte ausmachen. Allein in den Vereinigten Staaten gehören heute 35 % aller Beschäftigten zu dieser Generation. Millennials sind die erste technikaffine Generation, eine Generation, die immer online, erreichbar und rund um die Uhr Informationen ausgesetzt ist, die erste Generation, die ständig dem Risiko ausgesetzt ist, abgelenkt zu werden, sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause. Mit der Coronapandemie haben sich die Grenzen noch mehr verwischt.

Technologie kann dazu führen, dass Menschen auch dann erreichbar sind, wenn sie sich schon längst entspannen sollten, zudem kann Social Media dafür sorgen, dass sie ständig an das erinnert werden, was ihnen zu fehlen scheint. Dies führt zu einem immer stärkeren Gefühl der Unzufriedenheit und infolgedessen zu einem häufigeren Wunsch den Arbeitsplatz zu wechseln. Darüber hinaus können die Informationsflut und die Sucht, pausenlos zu arbeiten dazu führen, was Petersen als “ Besorgungsparalyse“ bezeichnet, d. h. die Unfähigkeit, niedere, „nicht lohnende“ Aufgaben zu erledigen.

Genauso wie diese niederen Aufgaben unsere Aufmerksamkeit von dem ablenken, was tatsächlich wichtig ist, nehmen die ständigen Unterbrechungen durch E-Mails, Zoom-Anrufe und Dokumentation im Allgemeinen wertvolle Zeit weg, die sonst für Projekte verwendet werden könnte, die für das Unternehmen und seine Mitarbeiter den größten Mehrwert bringen.

Und genau hier kommt die Technologie ins Spiel…

Obwohl die Technologie eine wichtige Rolle dabei spielt, dass sich Millennials ausgebrannt fühlen, sind oft veraltete, „analoge“ Technologien dafür verantwortlich, dass Millennials ihren Arbeitsplatz so oft wechseln. Durch die Einführung der richtigen Tools können Unternehmen einen großen Unterschied machen, da sie es ihren Mitarbeitern ermöglichen, mit weniger Ablenkungen zu arbeiten und die Zeit zu verkürzen, die sie mit eher trivialen, aber kraftraubenden Aufgaben verbringen.

Mitarbeiter in einer Vielzahl von Branchen müssen sich mit einem hohen Maß an Administration auseinandersetzen, was sie oft von ihren eigenen Zielen ablenkt und zu Irritationen, Erschöpfung und im Extremfall zu Burnout führt. Darüber hinaus sind Millenials oft mit der Einstellung aufgewachsen, dass Multitasking gut ist, aber in letzter Zeit wurde gezeigt, dass es in der Tat unserer Produktivität abträglich sein kann. Eine Studie geht sogar so weit zu betonen, dass in Wirklichkeit nur 2,5 % der Menschen wirklich fähig sind, Multitasking zu betreiben, ohne ihre Leistung zu beeinträchtigen.

In der heutigen hybriden Arbeitswelt können die Mitarbeiter die Technologie jedoch leicht zu ihrem Vorteil nutzen und in kürzerer Zeit mehr erledigen, während sie gleichzeitig eine gesunde Work-Life-Balance beibehalten. Sprachtechnologie-Tools wie SpeechLive beispielsweise erleichtern nicht nur die Erstellung von Dokumenten und die Verwaltung, sondern ermöglichen es Teams auf einer Plattform zusammenzuarbeiten, wodurch langwierige E-Mails und kräftezehrende Online-Meetings vermieden werden können. Und nicht zuletzt ermöglichen sie es dem Nutzer, sich eine Pause vom Computer zu gönnen, einfach aufzustehen und die Arbeit zu erledigen, während man unterwegs ist oder sich gerade in der Wohnung bewegt.

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Zsuzsanna Hegedüs
Zsuzsanna Hegedüs

Zsuzsanna Hegedüs studierte Internationale Kommunikation und Entwicklung in London und hat mehrjährige Erfahrung in Marketing mit Schwerpunkt Social Media Marketing & Kommunikation. Verantwortlich für den DACH- und internationalen Raum als Marketing Manager bei Philips Speech, dem globalen Marktführer für professionelle Sprache-zu-Text Lösungen aus Wien.

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